Leichte Aperitifweine von Champagner, Sekt, Riesling und Co.

Beim Aperitif kommen einem oft zuerst Campari oder Pernod in den Sinn. Doch es geht auch viel unkomplizierter und vor allem mit weniger Alkohol. Eine erfrischende Alternative ist ein trockener Sekt oder Champagner, ein Glas Prosecco oder einfach ein frischer Weißwein.

Als Aperitif eignen sich eher die trockenen, säurebetonten und nicht zu kräftigen Vertreter. Sie regen den Appetit an und passen meist auch ganz gut zu den Vorspeisen, die das anschließende Mahl eröffnen. Der Aperitif-Wein sollte sich dann schon nach dem kommenden Essen richten. Dabei gilt der Grundsatz:

Leichte Speisen = leichte Weine,

kräftigere Speisen = kräftigere Weine

champagnerSeeteufelspießchen, Garnelen und andere Fischgerichte "natur" mögen einen leichten Wein mit markanter Säure. Frischer Riesling, Grüner Veltliner oder Sauvignon blanc fallen in diese Kategorie. Bei Vitello Tonnato, Gemüsesalat mit Knoblauchmayonaise oder Avocados darf der Wein etwas gehaltvoller sein. Hier machen sich ein Chardonnay aus Südfrankreich oder Übersee ganz gut.

Wer es bei der Vorspeise etwas kräftiger mag und einmal die spanische Variante mit herzhaft, würzigen Tapas, Oliven und Serrano-Schinken versucht, kann auch einen gut gekühlten Rosé kredenzen

Dass zu Salaten kein Wein gereicht wird, kann heute als überholt gelten. Richtig ist, dass Essig jeden Wein fad wirken läßt. Aber die klassische essig-lastige Vinaigrette kommt heute bei Salaten kaum noch zum Einsatz. Das Salatdressing wird eher feinwürzig oder fruchtig abgestimmt. Und so schaffen es kräftige, säurebetonte Weissweine auch hier, die nötige Balance zu halten.

Tipps und Vorschläge wie diese können helfen, noch mehr Genuss und auch Freude bei der richtigen Kombination von Wein und Speisen und insbesondere von Aperitiven und Vorspeisen zu erleben.

Doch bei allen Regeln gilt auch hier: erlaubt ist, was gefällt. Verlassen Sie sich auf Ihren eigenen Geschmack.

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